Für die meisten sind die Prüfungen endlich geschafft (oder zumindest fast), die Semesterferien stehen an. Die Pläne sehen verschieden aus, einige wollen nun erstmal die Ferien im Urlaub genießen, viele werden auch arbeiten oder Praktika absolvieren. Uabhängig davon ist bei den meisten aber erstmal ein wenig Erholung angesagt, dem Hirn eine Pause gönnen und den Sommer endlich genießen. Mit Freunden weggehen, an der Neckarwiese entspannen, sich im Freibad sonnen oder endlich die neue Serie viel zu schnell durchsehen. Eine weitere Möglichkeit ist, mal wieder ein Buch in die Hand zu nehmen. Auch wenn wir die letzten Wochen vermutlich genug Zeit mit der Nase in (Lehr-)Büchern verbracht haben und deshalb erstmal die Nase voll von Büchern haben; ein Buch in der Freizeit zu lesen ist etwas ganz anderes, vielen fehlt trotzdem die Motivation dazu. Ein bisschen Motivation gefällig? Hier bitte:
Zum einen können wir ein Buch lesen, wo immer wir wollen. Für die neue Serie muss man irgendwo drinnen vor seinem Laptop oder Fernseher sitzen, ein Buch dagegen können wir auch an die Neckarwiese oder zum Sonnen im Freibad mitnehmen. Auf die Art können wir den Sommer und die manchmal spärlichen Sonnenstrahlen auch dann optimal ausnutzen, wenn wir gerade nicht mit Freunden unterwegs sind und uns mit uns selbst beschäftigen müssen. Auch unterwegs im Zug oder während dem Flug in den Urlaub lässt sich so sonst meist ungenutzte Zeit oder Zeit, die wir lustlos am Handy verbringen, überbrücken.
Außerdem bietet ein Buch eine ganz andere Form der Entspannung als Netflix. Denn um in ein Buch hereinzufinden müssen wir uns voll und ganz darauf konzentrieren. Das mag am Anfang ein wenig anstrengend sein, doch wenn man sich erst einmal hat fesseln lassen, geht es von ganz alleine. Wir können nicht gleichzeitig ein Buch lesen und die Einkaufsliste schreiben, über Whatsapp mit unseren Freunden kommunizieren oder die Wäsche machen, wie wir das während eines Films können. Wir können uns auch nicht gleichzeitig mit unseren Alltags- oder sonstigen Problemen gedanklich beschäftigen. Deshalb schaffen wir uns durch ein packendes Buch eine Auszeit von unserer Umwelt, die wir alle einmal brauchen.
Dazu muss es nicht immer ein neues Buch sein, gerade wenn man nicht unbedingt Geld ausgeben will um dann später enttäuscht zu werden, macht man mit einem seiner Lieblingsbücher nie einen Fehler. Auch wenn es manchen langweilig erscheint, etwas zum zweiten oder mehrfachen Mal zu lesen, oft hat man erstaunlich viel von der Handlung seit dem letzten Lesen vergessen und man entdeckt gerade bei gut geschriebenen Büchern oft Details, die einem vorher nicht aufgefallen waren oder auffallen konnten, bevor man nicht die weitere Handlung kannte.
Trotzdem Lust auf etwas Neues? Lasst euch Bücher von Freunden, die einen ähnlichen Geschmack haben, empfehlen und leiht sie von ihnen aus oder macht mal wieder einen Abstecher in die örtliche Bibliothek. Auf die Art kann man viele besondere Bücher entdecken, die man sich selbst vielleicht nicht gekauft hätte.
Also, genießt eure Ferien auf welche Art ihr auch immer wollt, aber falls euch einmal die Langeweile überkommt, greift doch mal wieder zu einem Buch.
Freitag, 29. Juli 2016
Sonntag, 17. Juli 2016
Sonnenbrandt? - Nein!
Noch die alten Griechen wussten, dass der Sonnenbrandt unangenehm ist und haben
sich mit Olivenöl eingerieben bevor sie in die Sonne gingen. In der Tat enthält
Olivenöl, wie andere ätherische Öle,
einen Lichtschutzfaktor und kann hilfreich sein, wenn man nichts anderes zur
Verfügung hat oder einfach natürliche Sachen bevorzugt.
Die Abkürzung SPF bedeutet Sun Protection Factor und zeigt in wieweit ein
Produkt vor UVB-Strahlen schützen kann – diese, die die oberflächliche
Hautschicht bräunen, aber auch Sonnenbrandt hervorrufen. Seltsamerweise, je
höher der Schutzfaktor wird, desto weniger nimmt der eigentliche Schutz zu. Der
Faktor 15 blockiert 93% der UVB-Strahlen, Faktor 30 – 97% und Faktor 50 – 98%.
Hautärzte empfehlen die Benutzung von Sonnencremen mit Faktor 30. Wenn man die richtige
Menge mit der benötigten Häufigkeit aufträgt, bekommt man den besten Schutz.
Und man braucht nicht die Faktor-50-Cremen mit einer unangenehmen Konsistenz und
hohem Preis, die nicht unbedingt einen besseren Schutz anbieten. Es wird
empfohlen, für das Gesicht, den Hals, jedes Arm und Bein jeweils einen
Teelöffel Sonnencreme anzuwenden und für jede Seite des Oberkörpers- zwei. Alle
zwei Stunden sollte man sie erneut auftragen, ebenso wie nach dem Schwimmen.
Welcher ist der Unterschied zwischen UVA und UVB? UVA haben eine höhere
Wellenlänge und lösen keine unmittelbare Rötung oder Schmerzen aus. Allerdings
dringen sie tief in die Zellen ein, greifen die DNA an und rufen Mutationen
hervor. Die Folgen sind frühzeitige Hautalterung, Hautpigmentierung und
malignes Melanom. Im Gegensatz zu UVB-Strahlen, die im Sommer am stärksten
sind, schädigen die UVA- Strahlen die Haut das ganze Jahr über, sogar durch die
Wolken. Die meisten Produkte schützen vor ihnen nicht, sie sind gegen UVB
wirksam, deshalb muss man gezielt nach Cremes suchen, die gegen beide sind.
Manche haben Sorgen, dass die Sonnenschutzcremes schädliche Stoffe
enthalten, wie zum Beispiel Titaniumdioxid und Zinkoxid. Das erste bietet einen
Schutz gegen UVB, aber keinen gegen UVA, hier ist Zinkoxid effektiver. TiO2
gilt als ungefährlich, weil es
nicht durch intakte Haut durchdringen kann. Jedoch haben manche Studien herausgefunden,
dass es in Verbindung mit UV-Licht toxisch werden kann. Und Zinkoxid enthalten
viele Kosmetika, sogar Baby-Produkte, weil es entzündungshemmend wirkt und als für
den menschlichen Körper ungefährlich eingestuft wird.
Wenn man keine künstlichen chemischen Substanzen benutzen möchte, kann man
die folgenden verwenden: Kokosnussöl, Himbeersamenöl, Sojaöl, Mandelöl,
Karottenöl, obwohl man sicherlich keinen Schutzfaktor von 30 bekommen wird. Es wird
empfohlen vorwiegend rohes Obst und Gemüse zu essen, vor allem solche, die
Betakarotinoide enthalten, wie Karotten. Und auf Nummer sicher zu gehen-
zwischen Mittag und 17 Uhr sich nicht der Sonne aussetzen!
Für die App-Fans gibt es solche, die den UV-Index anzeigen, den Benutzer an
die erneute Anwendung von Sonnencreme erinnern und aufzeigen, wie lange er in
der Sonne bleiben darf. Viel Spaß am Strand!
Donnerstag, 14. Juli 2016
Verbessere deine Schlafqualtiät
Zahlreiche Memes im Internet erklären uns Studenten, dass
wir nur zwei aus drei Dingen wählen können: Gute Noten im Studium, Schlaf und
ein soziales Leben.
Darüber lässt sich sicherlich streiten, dennoch macht die Popularität dieser Bilder eines klar: chronischer Schlafmangel ist ein weit verbreitetes Syndrom unter Studenten, welches nicht nur die Lebensqualität einschränkt, sondern auch unser Immunsystem schwächt und die Leistungsfähigkeit vermindert. Während sich jeder selbst seine Zeit einteilen muss, um möglichst alle drei oben genannten Dinge unter einen Hut zu bringen, gibt es jedoch ein paar einfache Tipps, die euch helfen können, eure Schlafqualität zu verbessern und somit die (wenige?) Zeit, die für den Schlaf bleibt, optimal auszunutzen.
Darüber lässt sich sicherlich streiten, dennoch macht die Popularität dieser Bilder eines klar: chronischer Schlafmangel ist ein weit verbreitetes Syndrom unter Studenten, welches nicht nur die Lebensqualität einschränkt, sondern auch unser Immunsystem schwächt und die Leistungsfähigkeit vermindert. Während sich jeder selbst seine Zeit einteilen muss, um möglichst alle drei oben genannten Dinge unter einen Hut zu bringen, gibt es jedoch ein paar einfache Tipps, die euch helfen können, eure Schlafqualität zu verbessern und somit die (wenige?) Zeit, die für den Schlaf bleibt, optimal auszunutzen.
1.
Sorge für Dunkelheit
Gerade die Bewohner der Ostseite unseres Wohnheims können ein Lied davon singen: morgens werden sie von den ersten Sonnenstrahlen geweckt (was insbesondere im Sommer sehr früh sein kann) und jetzt wurden zusätzlich Laternen vor dem Wohnheim aufgestellt, die die ganze Nacht hindurch leuchten und insbesondere untere Stockwerke bescheinen. Darunter kann die Schlafqualität stark leiden. Denn Licht macht unserem Körper vor, dass es Tag sei, und damit keine Schlafenszeit. Lichtundurchlässige Vorhänge sind hier eine Überlegung wert, auch wenn diese leider nicht gerade günstig sind.
Gerade die Bewohner der Ostseite unseres Wohnheims können ein Lied davon singen: morgens werden sie von den ersten Sonnenstrahlen geweckt (was insbesondere im Sommer sehr früh sein kann) und jetzt wurden zusätzlich Laternen vor dem Wohnheim aufgestellt, die die ganze Nacht hindurch leuchten und insbesondere untere Stockwerke bescheinen. Darunter kann die Schlafqualität stark leiden. Denn Licht macht unserem Körper vor, dass es Tag sei, und damit keine Schlafenszeit. Lichtundurchlässige Vorhänge sind hier eine Überlegung wert, auch wenn diese leider nicht gerade günstig sind.
2.
Vermeide elektronische Geräte im Bett
Doch nicht nur die Sonne und Straßenlaternen sind Lichtquellen, die sich negativ auf unseren Schlaf auswirken: auch Handys, Laptops, Tablets und ähnliche Geräte erzeugen künstliches Licht und hindern uns am Schlafen. Dabei ist „kurz nochmal“ Facebook, Jodel, Instagram und/oder sonstige soziale Netzwerke zu checken, genau das, was die meisten kurz vor dem Einschlafen und direkt nach dem Aufwachen tun. Das ist zudem erstaunlich zeitintensiv. Es empfiehlt sich, das Handy schon einige Zeit vor dem ins Bett gehen auszuschalten, um negative licht- oder ablenkungsbedingte Effekte zu vermeiden.
Doch nicht nur die Sonne und Straßenlaternen sind Lichtquellen, die sich negativ auf unseren Schlaf auswirken: auch Handys, Laptops, Tablets und ähnliche Geräte erzeugen künstliches Licht und hindern uns am Schlafen. Dabei ist „kurz nochmal“ Facebook, Jodel, Instagram und/oder sonstige soziale Netzwerke zu checken, genau das, was die meisten kurz vor dem Einschlafen und direkt nach dem Aufwachen tun. Das ist zudem erstaunlich zeitintensiv. Es empfiehlt sich, das Handy schon einige Zeit vor dem ins Bett gehen auszuschalten, um negative licht- oder ablenkungsbedingte Effekte zu vermeiden.
3.
Entwickle eine Routine
Ein Ritual vor dem Schlafengehen ist
vorteilhaft, da es uns hilft abzuschalten. Das könnte beispielsweise ein
kleiner Spaziergang sein, aber auch (eventuell eher realisierbare) Dinge wie
lesen, Dehnübungen oder sonstige Aktivitäten, die uns beim Entspannen helfen.
Ebenso kann eine feste Morgenroutine beim Aufstehen und Einstellen auf den vor
uns liegenden Tag helfen. Das beinhaltet auch, möglichst jeden Tag zur gleichen
Zeit aufzustehen (auch am Wochenende!). Wenn sich mal ein regelmäßiger Zyklus
eingestellt hat, fällt das auch viel leichter.
4.
Tagsüber sind nur kurze Nickerchen erlaubt
Nach einer kurzen Nacht und einem anstrengenden Tag an der Uni ist ein kleines Nachmittagsschläfchen oft genau das, was man braucht. Das sollte jedoch nicht länger als 20-30 Minuten dauern, da wir sonst in Tiefschlafphasen eintreten, aus denen das Aufwachen sehr schwer fällt. Außerdem verhindern längere Schläfchen, dass wir abends einschlafen können, da wir danach nicht mehr müde sind, worauf eine Art Teufelskreis aus langem Aufbleiben nachts und Müdigkeit tagsüber entsteht.
Nach einer kurzen Nacht und einem anstrengenden Tag an der Uni ist ein kleines Nachmittagsschläfchen oft genau das, was man braucht. Das sollte jedoch nicht länger als 20-30 Minuten dauern, da wir sonst in Tiefschlafphasen eintreten, aus denen das Aufwachen sehr schwer fällt. Außerdem verhindern längere Schläfchen, dass wir abends einschlafen können, da wir danach nicht mehr müde sind, worauf eine Art Teufelskreis aus langem Aufbleiben nachts und Müdigkeit tagsüber entsteht.
Dienstag, 24. Mai 2016
Urlaub in Rumänien? Wieso nicht!
Osteuropa ist bei uns mit Ausnahme vielleicht von Bulgarien, das für Abi-Party-Reisen recht beliebt ist, kein allzu häufiges Urlaubsland. Aus Erfahrung kann ich aber sagen, dass es durchaus eine Überlegung wert ist, seinen Urlaub in Rumänien zu verbringen. Ich selbst war bereits zweimal da, einmal mit meinen Eltern, die dort aufwuchsen, und einmal mit einer Art Austauschprogramm mit Studenten aus Temeswar. Dort habe ich viele Gründe kennengelernt, sich für das Land, zu begeistern, einige davon möchte ich hier aufführen.
Mit den Karpaten und dem Schwarzen Meer hat Rumänien sowohl ein Hochgebirge, als auch wunderschöne Strände zu bieten, eignet sich somit also sowohl für Wander- als auch für Strandurlauber. Eine Fahrt auf der Transfogarascher Hochstraße durch die Karpaten bis an ihre höchsten Punkte erlaubt wunderschöne Ausblicke und ein einzigartiges Fahrerlebnis. Aber auch die Decebalos-Statue im wunderschönen Donautal bei Orsova (siehe Bild) oder das Draculaschloss sind einen Besuch mehr als wert.
Die Decebalos-Statue bei Orsova
Das sind nur wenige der atemberaubenden Sehenswürdigkeiten in Rumänien, die sich über das ganze Land verteilen.
Das sind nur wenige der atemberaubenden Sehenswürdigkeiten in Rumänien, die sich über das ganze Land verteilen.
Diese vielfältigen Einflüsse spiegeln sich beispielsweise in der Küche wieder, von Schnitzel (șnițel) über Polenta (mamaliga) und Cevapcici (mici) bis hin zu süßen Köstlichkeiten wie Papanaşi (eine Art frittierter Quarkknödel, siehe Bild) und Pfannkuchen (clatite) gehört alles zur insgesamt sehr deftigen rumänischen Küche und sollte unbedingt probiert werden.
Papanaşi
Also: traut euch und entdeckt ein Land, über das viele
einige Vorurteile aber kaum Wissen haben, ihr werdet es nicht bereuen.
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